
Akne ist eine Hauterkrankung, die sich zunächst durch starke Pickelbildung bemerkbar macht. Diese können im späteren Verlauf zu Papeln oder Pusteln werden. Als Auslöser für Akne gelten Bakterien oder Androgene, die die Talgdrüsen beeinflussen, aber auch bestimmte Stoffe, die sich in Kosmetika befinden, sowie Zigarettenrauch.
Des Weiteren können durch Akne bedingte Rötungen oder Schwellungen auftreten. In ungünstigen Fällen können sich die Lymphknoten entzünden, sowie Kopfschmerzen und Fieber auftreten; eher selten aber nicht auszuschließen ist außerdem eine Blutvergiftung. Je nach Schweregrad der Akne ist es sinnvoll einen Hautarzt aufzusuchen. Meist wird durch Verabreichung von Medikamenten versucht, die Talgproduktion zu vermindern und die Bakterien zu bekämpfen. Unter anderem wird auch eine Behandlung mittels UV-Bestrahlung angeboten, um die Bakterien zu bekämpfen. Das Selbstausdrücken von Aknepickeln ist nicht empfehlenswert, da sich diese bei unsachgemäßer Behandlung nicht sauber entleeren und oftmals Narben zurückbleiben können.
Mangelnde Körperhygiene führt nicht zwangsläufig zu Akne. Hingegen zu häufiges Waschen beschädigt, bzw. zerstört den Säureschutzmantel der Haut und kann sogar eher dazu beitragen, das Hautbild zu verschlechtern, da die Haut angreifbarer ist. Des Weiteren ist die Behauptung, dass Akne durch Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgelöst wird, nicht korrekt.
Eine Allergie ist eine übermäßig heftige Reaktion des Abwehrsystems auf gewöhnlich harmlose Stoffe aus der Umwelt - Die sogenannten Allergene. Dabei kann es sich um Tierhaare, Pollen oder auch Hausstaubmilben handeln, die die allergische Reaktion durch Einatmung oder Hautkontakt auslösen.
Die Symptome einer Allergie können sehr unterschiedlich verlaufen. Das Spektrum reicht von milden, über schwerwiegende bis hin zu lebensgefährlichen allergischen Reaktionen. Allergien können sich beispielsweise in Form von Atemwegsbeschwerden (Stichwort: Asthma) oder einer Neurodermitis äußern.
Um herauszufinden, auf welches Allergen ein Patient reagiert, können diverse Hauttests durchgeführt werden, bei denen der Patient geringen Dosen verschiedenster Allergene ausgesetzt wird. Am häufigsten kommt der sogenannte Pricktest zum Einsatz.
Der Alexandritlaser wurde entwickelt, um ganz gezielt Haarfollikel beschießen zu können. Die durch den Alexandritlaser entstehende Hitze schädigt die Haarfollikel, sodass sie keine neuen Haare mehr produzieren können. Durch die hohe Leistung des Alexandritlasers ist es möglich mit einem größeren Lichtkegel zu arbeiten, sodass auch größere Körperbereiche in verhältnismäßig kurzer Zeit behandelt werden können. Die Behandlung findet unter permanenter Eisluft-Kühlung statt, damit der Laser nicht die Haut verbrennt oder unerwünschte Schäden, neben der gewollten Haarwurzelzerstörung, anrichtet.
Bei den sogenannten Altersflecken handelt es sich um Pigmentstörungen innerhalb der Haut. Diese Pigmentsörungen entstehen durch vermehrte ultraviolette Strahlung. Deshalb kommen sie am Häufigsten an den Armen, an den Handrücken, im Gesicht und im Dekolleté vor. Meist entstehen Altersflecken erst mit zunehmenden Alter. Altersflecken sind nicht gesundheitsschädigend und müssen daher nicht zwangsläufig entfernt werden. Viele empfinden Altersflecken allerdings als Schönheitsfehler und lassen sie per Laser entfernen.
Ein Angiom, auch Blutschwamm genannt, kann eine tumorartige Neubildung der Gefäße, aber auch eine entwicklungsbedingte Fehlbildung sein. Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern treten die sogenannten Hämangiome auf. Etwa 2 - 3 % aller Neugeborenen und vor allem Frühgeborene sind davon betroffen.
Angiome können theoretisch überall am Körper, einschließlich innerer Organe, auftreten, jedoch in 60% aller Fälle kommen sie im Kopf- und Halsbereich vor. Es kann zwischen zwei verschiedenen Formen von Hämangiomen unterschieden werden; einerseits das kapilläre Hämangiom, was aus den kleinsten im Körper vorkommenden Blutgefäßen besteht und andererseits das kavernöse Hämangiom, was aus normalgroßen Gefäßen entsteht. Treten gleich mehrere dieser Gefäßveränderungen auf, wird von der sogenannten Hämangiomatose gesprochen.
Angiome bzw. Hämangiome verursachen normalerweise keine Beschwerden und bilden sich meistens zurück, weshalb eine Therapie für gewöhnlich nicht nötig ist. Einzig aus ästhetischer Sicht können Angiome störend sein. Schnell wachsende Hämangiome müssen jedoch sofort von einem Arzt behandelt werden.
Atopie ist die Neigung zu einer Überempfindlichkeitsreaktion, die erblich bedingt ist. Atopisch bedeutet nichts anderes, als allergisch.
Im Gegensatz zu dem klassischen Durchlichtmikroskop, wird bei der Auflichtmikroskopie die zu untersuchende Probe vom Objektiv her beleuchtet.
PUVA steht als Abkürzung für Psolaren plus UV-A. Psolaren ist ein in den ätherischen Ölen vorkommender Bestandteil diverser Pflanzen, der in der Bade-PUVA-Therapie, mit dem langwelligen UV-Licht kombiniert wird. Vor dieser Behandlung ist es wichtig, den Patienten über mögliche Nebenwirkungen zu informieren. Durch die UV-Strahlen kann es kurz nach der Bade-PUVA-Therapie zu schweren Verbrennungen kommen und es besteht die Gefahr der Hautkrebserkrankung. Daher ist es ratsam, eine umfangreiche Nutzen-Risiko-Analyse durch einen qualifizierten Arzt machen zu lassen.
Bei der Balneophototherapie werden durch den Einsatz sehr salzhaltigen Wassers und UV-Licht Umgebungsbedingungen simuliert, wie sie in etwa am Toten Meer herrschen. Primär dient die Balneophototherapie der Behandlung von Schuppenflechte und Neurodermitis, aber es können auch noch weitere Hauterkrankungen wie beispielsweise Ekzeme behandelt werden. Als UV-Licht kommen in der Regel UVB-Strahlen zum Einsatz. Eine weitere Form der Balneophototherapie ist die Bade-PUVA-Therapie.
Als Besenreiser wird in der inneren Medizin eine spezielle Form der Krampfadern definiert. Es handelt sich bei Besenreiser um kleine, in der Oberhaut liegende, (mitunter deutlich) sichtbare vernetzte Venen. Die Entstehung von Besenreiser ist sowohl durch angeborene Veranlagung, als auch durch Stauung im Venensystem möglich.
Da Besenreiser auf eine tieferliegende Venensystemerkrankung hinweisen können, ist es wichtig, das gesamte Venensystem (sowohl das oberflächliche, als auch das tieferliegende) gründlich zu untersuchen. So können im Vorfeld Krampfadern oder insuffiziente, also nicht mehr korrekt arbeitende, Leitvenen ausgeschlossen werden. Dafür wird in der Regel eine Ultraschalluntersuchung gemacht, was somit schmerzlos ist.
Die Behandlung von Besenreiser erfolgt durch Einspritzung eines Verödungsmittels direkt in die betroffene Vene. Das Verödungsmittel führt zu einer gezielten Entzündung der Venenwände und schließlich zu einem Verschluss dieser Gefäße. Die Gefäße sind dann ohne Funktion und werden abgebaut. Eine alternative Behandlung ist bei sehr kleinen Besenreisern mit Hilfe von Lasern.
Botox (eigentlich Botulinumtoxin) ist ein von Bakterien ausgeschiedenes Protein, was die Signalübertragung von Nervenzellen hemmt. Somit können mit Hilfe von Botox ganz gezielt bestimmte Muskeln lahmgelegt werden, was wiederum Fältchen reduziert. Anwendung findet die Botox-Behandlung vor allem im Gesichtsbereich. Hier können die sogenannte Zornesfalte auf der Stirn, Lachfalten um die Mundwinkel oder Falten im Bereich der Nase entfernt werden.
Eine Couperose ist eine Gefäßerweiterung im Gesicht und tritt in der Regel ab dem 30. Lebensjahr auf. Insgesamt sind Frauen häufiger betroffen als Männer. Die ersten Anzeichen einer Couperose sind vorübergehende Rötungen an Nase und Wangen, wobei die Rötungen bei mehrfachem Auftreten länger bleiben, da sich das Blut in den Kapillaren staut. Die Stauungen führen zu einer bleibenden Gefäßerweiterung.
Mit Hilfe der Creme-PUVA-Therapie können hartnäckige Ekzeme an Händen und Füßen, sowie Schuppenflechte und weitere Hauterkrankungen behandelt werden. Zunächst wird eine vom Arzt verschriebene Creme auf die entsprechenden Hautpartien aufgetragen. Durch die Creme wird die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht und diese danach mittels langwelligem UVA-Licht bestrahlt.
Zu beachten ist, dass auch mehrere Stunden nach der Creme-PUVA-Therapie die Haut, bedingt durch die Creme, immer noch empfindlich ist, daher sollten starkes Sonnenlicht und Solarien gemieden werden.
Die Dermatologie ist ein medizinisches Teilgebiet, was sich mit der Behandlung von Hauterkrankungen und -tumoren befasst.
Die Diagnose beschreibt die Untersuchung eines Patienten auf seine Symptome, um diese einem bekannten Krankheitsbild zuordnen zu können.
Ein Ekzem ist eine Hauterkrankung, die sich durch eine nicht-infektiöse Entzündungsreaktion der Haut bemerkbar macht. Charakteristisch für Ekzeme sind Reaktionen wie Rötung der Haut, Bläschenbildung, Nässen, Krustenbildung und Schuppung. Ekzeme können sehr unterschiedliche Auslöser haben. Zur Behandlung sollte je nach Zustand (Trockenheit) des Ekzems eine entsprechend wässrige oder fettige Salbe gewählt werden.
Dank des Erbiumlasers ist es möglich, Hautgewebe oberflächlich abzutragen, ohne dass dabei Verbrennungen entstehen. Der Erbiumlaser verdampft dabei das "unerwünschte" Gewebe und das Hautbild wird Schicht für Schicht gleichmäßiger. Da durch den Erbiumlaser lokal viel Hitze erzeugt wird, ist die Behandlung etwas schmerzhaft, weshalb zunächst eine Betäubungscreme aufgetragen oder ein Betäubungsmittel gespritzt wird.
Nach der Behandlung bleiben an den bearbeiteten Stellen Schürfwunden zurück, die aber in der Regel innerhalb einer Woche verheilen. Da der Erbiumlaser keinen Gewebeschaden anrichtet, verläuft die Wundheilung nahezu narbenfrei.
Exzision ist ein in der Medizin verwendeter Begriff, der das chirurgische Entfernen - genauer: herausschneiden - von Gewebe aus dem Körper bezeichnet.
Bei der sogenannten Wundexzision werden Teile um eine Hautwunde herum herausgeschnitten (allerdings nicht im Hand- und Gesichtsbereich), um die Durchblutung an den Wundrändern anzuregen und verschmutztes oder auch abgestorbenes Gewebe zu entfernen. Die Exzision an einer solchen Wunde sollte nach spätestens 24 Stunden durchgeführt werden, insbesondere bei Verletzungen mit hoher Infektionsgefahr, wie beispielsweise Bisswunden.
Der Farbstofflaser ermöglicht durch seine Wellenlänge ganz gezielte Therapie der Blutgefäße. Der Farbstofflaser wird daher zur Behandlung von Erkrankungen, die auf Blutgefäßveränderungen basieren, wie beispielsweise Blutschwämmen, Feuermale oder Couperose eingesetzt.
Des Weiteren können mit dem Farbstofflaser auch diverse Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Akne behandelt werden.
Bei dem Feuermal, auch Naevus flammeus genannt, handelt es sich um eine Veränderung im Bereich der Haut, die stets gutartig ausfällt. Normalerweise hat das Feuermal eine rötlich bis violette Färbung und entsteht sehr häufig im Gesicht- oder Halsbereich oder auf der Stirn. Die Größe des Feuermals ist kann sehr verschieden sein. Es kann zu kleinen punktartigen Flecken kommen oder zu Flecken, die ganze Körperteile abdecken.
Ursache für ein Feuermal ist eine Fehlbildung, die angeboren ist. Daher kann das Feuermal bereits direkt nach der Geburt schon vorhanden sein oder es bildet sich in den ersten Lebensjahren heraus. Für viele Menschen stellt ein Feuermal eine Beeinträchtigung im Schönheitsbild dar. Daher wird oftmals versucht es mit Make-up oder ähnlichen Produkten zu verdecken. In der Regel gelingt das nur sehr schwer auf Grund der dunklen Farbe des Feuermals. Der technische Fortschritt macht es mittlerweile möglich, Feuermale mittels Farbstofflasern dauerhaft zu entfernen. In der Regel sind mehrere Sitzungen nötig. Vernarbungen als Folge dieser Behandlung sind sehr selten.
Ein Follikel, genauer auch als Haarfollikel bezeichnet, ist eine Art Kanal innerhalb der Oberhaut, an dessen Ende die Haarwurzel zu finden ist. Der Follikel ist von der sogenannten inneren und äußeren Haarwurzelscheide umgeben. Die zwei Teilbereiche übernehmen unterschiedliche Funktionen. Die äußere Haarwurzelscheide umschließt den Teil des Haares, der sich innerhalb der Haut befindet, also die Haarwurzel. Gleichzeitig umhüllt die äußere Haarwurzelscheide die innere. Die innere Haarwurzelscheide hingegen enthält spezielle Zellen, die durch ihre Verhornung den Aufbau des einzelnen Haares bedingen und sich somit an der Bildung des Haares beteiligen. Außerdem wird der Haarfollikel, auch Haarbalg genannt, von speziellen Nervenfasern umgeben, die die Tastfunktion des Haares ermöglichen.
Die Kombination von bestimmten Fruchtsäuren und Peeling-Substanzen ist eine sehr wirksame Methode, wenn es darum geht, Veränderungen der Haut wie Akne, grobporige Haut oder Altersflecken zu entfernen. Zudem wirkt eine Behandlung mittels eines Fruchtsäurepeelings fast wie eine skalpelllose Schönheitsoperation, da die Haut durch das spezielle Peeling deutlich an Spannkraft und Geschmeidigkeit gewinnt und durch den Feuchtigkeitszuschuss jünger und vitaler wirkt.
Alte und stumpfe Hautschuppen werden entfernt und es entsteht ein weicher und rosiger Teint. Da die Fruchtsäure, je nach Anwendung und Beabsichtigung, relativ tief in die Haut eindringen kann, sollte ein derartiges Peeling nur unter fachmännischer Aufsicht durchgeführt werden, da es zu Verletzungen und Entzündungen der Haut kommen kann.
Bestimmte Merkmale oder Anfälligkeiten eines Menschen können generationenübergreifend weitergegeben werden.
Der Neodym-Yag-Laser wird vielerorts eingesetzt; Ursprünglich in der Industrie für Mikrobohrungen oder zum Präzisionsschneiden, in Laserpointern und auch in der Medizin findet der Neodym-Yag-Laser Anwendung. Er dient hier insbesondere zur Behandlung von Blutschwämmen, da das Hämangiomgewebe das Licht gut, das Wasser des umliegenden Gewebes aber nur schlecht absorbiert.
Bei Säuglingen wird zusammen mit dem Neodym-Yag-Laser auch der gepulste Farbstofflaser zur Behandlung von Hämangiomen eingesetzt. Des Weiteren kann der Neodym-Yag-Laser für ästhetische Operationen angewendet werden, beispielsweise zur Entfernung von Haaren im Gesicht oder an den Beinen.
Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben. Es gibt erblich bedingten Haarausfall und es kann zu Haarausfall kommen, wenn der Hormonhaushalt des Körpers nicht in Ordnung ist. Durch das Einnehmen von Hormonen kann ein gestörter Hormonhaushalt unterstützt werden. Des Weiteren können spezielle Lösungen individuell angefertigt werden, um sie in die Kopfhaut einzumassieren. Die UV-Bestrahlung beispielsweise fördert die Durchblutung der Kopfhaut und versorgt die Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen. Auch Laserbehandlungen können bewirken, dass die Haarwurzeln dazu angeregt werden, weiterhin zu arbeiten.
Eine Hausstauballergie wird durch eine Unverträglichkeit bezüglich des Kots der Hausstaubmilbe ausgelöst. In der Regel können die Kotballen der Hausstaubmilbe in die Lunge gelangen und von dort aus die Allergie auslösen. Typische Symptome sind Husten, Kopfschmerz und Niesen.
Aber neben diesen eher harmlosen Symptomen kann es auch zu chronischen Erkrankungen der Atemwege kommen, wie beispielsweise zu Asthma. Daher ist es wichtig, eine derartige Allergie zu behandeln und die Milbenkonzentration zu überwachen. Deshalb steht an erster Stelle das eigene Bett, da Milben in der Regel in der Matratze und in der Bettwäsche am häufigsten zu finden sind. Auch regelmäßiges Staubsaugen ist bei einer Hausstauballergie wichtig. Beim Hautarzt lässt sich mittels eines Allergietests feststellen, ob ein Patient unter einer Hausstauballergie leidet oder ob eventuell vorhandene Symptome eine andere Ursache haben.
Bei einer Hautanalyse handelt es sich in der Regel um eine Beratung für die richtige Hautpflege. Das bedeutet, dass ein Hautarzt die Haut des Patienten analysiert, um dann genau sagen zu können, welche Pflegeprodukte die Richtigen für den entsprechenden Hauttypen und die Hautbeschaffenheit des Patienten sind.
Häufig bieten Hautärzte auch eine individuell angefertigte Kosmetik an, die auf der Basis der Hautanalyse hergestellt wird, um die optimale Pflege der Haut zu erreichen. Die Hautanalyse ermittelt genaue Informationen über den Feuchtigkeitshaushalt der Haut, die Empfindlichkeit der Haut und die Faltentiefe eventuell vorhandener Falten. Dies wird in der Regel mit einem speziellen Hautanalysegerät durchgeführt.
Bei dem sogenannten hellen Hautkrebs, auch Basaliom genannt, handelt es sich um eine bestimmte Form von Hautkrebs, die deutlich von dem Melanom unterschieden werden kann. Unter die Kategorie des Hellen Hautkrebs fallen verschiedene Erscheinungsformen der Erkrankung. Dazu gehören das Spinaliom, die Aktinische Keratose und das Basaliom. Allen Formen gemeinsam ist die bevorzugte Entstehung an Körperstellen, die dem Sonnenlicht häufig ausgesetzt sind, wie die Haut im Gesichtsbereich und im Handrückenbereich.
In etwa 90 Prozent der Erkrankungen befinden sich die Tumore des hellen Hautkrebs im Kopf- und im Halsbereich. Das Spinaliom kann zusätzlich an den Schleimhäuten von Mund und Lippen, an den Schleimhäuten im Bereich der Geschlechtsorgane und an den Armen auftreten. Für die Behandlung des hellen Hautkrebs' stehen verschiedenste Therapieformen zur Verfügung.
Die am besten geeignete Therapieform ist das chirurgische Entfernen des Tumors. Dieser Eingriff ermöglicht durch den Einsatz verschiedener Mikroskope die genaue Kontrolle des sogenannten Schnittrandes. Das bedeutet, dass der Arzt während der Operation sehen kann, ob der betroffene Bereich vollständig entfernt wurde oder ob noch Rückstände des Krebsgeschwüres übrig geblieben sind. Dadurch ermöglicht diese Behandlungsmethode die geringste Rückfallquote.
Bei manchen Erscheinungsformen des hellen Hautkrebs kann auch eine Therapie mittels Kälte bzw. Vereisung eingesetzt und auf spezielle Röntgenstrahlen zurückgegriffen werden. Alle Therapieformen können jedoch ein Wiederauftreten des hellen Hautkrebs nicht vollständig ausschließen.
Die histologische Untersuchung ist ein Verfahren zur Diagnostik. Dabei werden Gewebeproben, wie zum Beispiel Tumorgewebe, im Labor auf Abweichungen, Veränderungen oder Ähnliches untersucht.
Im Laufe des Lebens nimmt die Hormonproduktion immer mehr ab. Dadurch kommt es unter Anderem zur Hautalterung und zur Faltenbildung. Dieser Entwicklung kann mit Hilfe von Hormonpräparaten bzw. mit Hilfe der sogenannten Hormonkosmetik entgegengewirkt werden. Im Zuge dieser Behandlung muss zunächst mit einem auf Hormonkosmetik spezialisierten Arzt genau abgeklärt werden, was sich der Patient von der Behandlung erwünscht. Erst dann ist der Arzt in der Lage, die genaue Zusammensetzung der Cremes und die genaue Dosierung der jeweiligen Hormone zu bestimmen.
Die exakte Dosierung der Hormone ist sehr wichtig, da die Hormone nicht in den Körper gelangen dürfen. Die Hormone wirken, wenn sie richtig dosiert wurden, lediglich auf der Haut und sollen daher nicht in den Körper gelangen. Vor der Behandlung mit den individuell angemischten Hormoncremes, wird in der Regel ein Fruchtsäurepeeling durchgeführt. Das bewirkt, dass die Hormone auch in die tieferen Hautschichten vordringen und dort ihre Wirkung entfalten können. Auch bei Akne kann die Hormonkosmetik bereits Erfolge verzeichnen.
Hornzellen, in der Medizin auch als Korneozyten bezeichnet, bilden beim Menschen die oberste Schicht der Haut, die sogenannte Hornschicht. Hornzellen enthalten spezielle Stoffe, die sowohl Wasser als auch Feuchtigkeit binden können. Im Prozess der Hauterneuerung werden etwa alle 28 Tage alle alten Hornzellen vom Körper abgestoßen und jüngere, gesunde Hornzellen treten an die Stelle der alten Hornzellen. Der Erneuerungsprozess verlangsamt sich im Laufe des Lebens. Die bekannteste Form der Hornzelle sind die sogenannten Schuppen. Dabei handelt es sich um nichts anderes als um Hornzellen der Kopfhaut.
Bei der sogenannten Hyaluronsäure handelt es sich um einen körpereigenen Stoff, der hauptsächlich im Bindegewebe zu finden ist und dort eine wichtige Aufgabe übernimmt. Aufgrund der speziellen chemischen Zusammensetzung der Hyaluronsäure braucht der Körper relativ lange, um sie abzubauen. Des Weiteren ist die Hyaluronsäure dafür bekannt, Wasser anzuziehen und vor allem einzulagern.
Diese Eigenschaften machen die Hyaluronsäure zu einem wirksamen und beliebten Mittel zur Unterspritzung bzw. zum Auffüllen von Falten, insbesondere im Bereich des Mundes und der Mundwinkel. Das Auffüllen der Hyaluronsäure-Depots unter der Hautoberfläche lässt die Haut frischer und jünger wirken, da sie nun in der Lage ist, wieder mehr Feuchtigkeit zu speichern.
Die Hyposensibilisierung ist eine Behandlungsmethode, um Personen weniger empfindlich gegen allergische Reaktionen zu machen. Wenn die Beschwerden deutlich geringer geworden sind oder optimalerweise überhaupt nicht mehr auftreten, war die Therapie erfolgreich.
Eine Infektion beschreibt das Eindringen und die anschließende Vermehrung von Krankheitserregern.
Unter einer Keloidnarbe verstehen Mediziner eine überschießende, wuchernde Narbe. Keloide können nach Operationen, Unfällen, Schnittverletzungen aber auch nach Verbrennungen entstehen.
Die Knötchenflechte, medizinisch auch Lichen ruber planus genannt, ist eine entzündliche Erkrankung der Haut. In der Regel verläuft diese Erkrankung in Form von Schüben. Merkmale der Knötchenflechte sind Veränderungen im Hautbild in Form von rötlichen Knötchen sowie ein relativ starker Juckreiz. Meist treten die Knötchen im Bereich der Handgelenke, der Unterschenkel und im Knöchelbereich auf.
Menschen mittleren Alters, also etwa zwischen 30 und 60 Jahren, können an der Knötchenflechte erkranken. Häufig verschwinden die Symptome der Erkrankung in einem Zeitraum von etwa 6 Monaten bis 2 Jahren. Im Zuge einer Therapie der Knötchenflechte bieten sich kortisonhaltige Medikamente an, da sie in der Lage sind, den Juckreiz etwas zu lindern und die Heilung beschleunigen können. Des Weiteren kann auch die sogenannte Bade-PUVA-Therapie zur Behandlung der Knötchenflechte angewandt werden. Der Behandlungserfolg ist allerdings von Fall zu Fall unterschiedlich.
Krampfadern, auch Varizen genannt, sind Venen, die an der Hautoberfläche liegen und knotig-vergrößert durch die Haut sichtbar sind. Eine Erkrankung mit Varizen, auch Varikose genannt, kann zu erheblichen Schäden im Bein führen, da es zu einem erhöhten Venendruck kommt. Varizen können Spannungs- und Schweregefühle in den Beinen hervorrufen.
Auch Wadenkrämpfe können durch Krampfadern ausgelöst werden. In der Regel verursachen sie allerdings keine Schmerzen. Eine häufige Art der Therapie ist das sogenannte Stripping, bei dem die Krampfadern durch einen operativen Eingriff aus der Haut "gezogen" werden. Auch Laser und können zur Therapie eingesetzt werden. Präventiv können Kompressionsstrümpfe getragen oder auch Medikamente zur Behandlung eingesetzt werden.
Bei dem Krampfader-Stripping handelt es sich um eine häufig eingesetzte Art der Behandlung von Krampfadern. Während dieses operativen Eingriffs werden die betroffenen Adern aus der Haut "gezogen" und somit vollständig entfernt.
Lichen sclerosus ist eine chronisch entzündliche, jedoch nicht ansteckende Hauterkrankung, die vorwiegend im Genitalbereich auftritt. Über Häufigkeit und Geschlechterverteilung kann keine konkrete Aussage getroffen werden, da Lichen sclerosus aufgrund der Seltenheit in Fachkreisen nur wenig bekannt ist und erkrankte Personen unter Umständen aus Gründen der Scham keinen Arzt aufsuchen.
Lichen sclerosus macht sich durch Verhornung der betroffenen Hautstellen bemerkbar. Bei Frauen sind dann vor allem die Schamlippen sowie die Klitoris betroffen, bei Männern die Vorhaut und Eichel. Durch die Erkrankung kann es zu einer Verengung der Harnröhre kommen, was wiederum zu schmerzhaftem und behindertem Wasserlassen führt und auch der Geschlechtsverkehr kann stark beeinträchtigt werden. Möglicherweise sind also je nach Schweregrad operative Eingriffe nötig. Lichen sclerosus kann sich im Kindesalter beim Übergang in die Pubertät völlig zurückbilden und die Haut sich normalisieren. Bei Erwachsenen Menschen sind Spontanheilungen hingegen eher selten.
Zur Behandlung von Lichen sclerosus kommt der gepulste Farbstofflaser zum Einsatz.
Ein Melanom, eigentlich malignes Melanom genannt, ist ein äußerst bösartiger und lebensgefährlicher Tumor der Pigmentzellen. Typisch für das maligne Melanom, häufig auch als schwarzer Hautkrebs bezeichnet, ist es, sehr früh und sehr schnell Metastasen auszustreuen. Da dies in der Regel über die Blutbahn und über das Lymphsystem geschieht, können die Metastasen an den verschiedensten Stellen im Körper auftreten.
So können Metastasen beispielsweise im Herzen, in der Lunge, in den Knochen, in der Leber und im Gehirn entstehen. Bei der Behandlung steht an erster Stelle die chirurgische Entfernung des Haupt- bzw. Primärtumors. Dabei sollte auf einen ausreichend großen Sicherheitsabstand von bis zu 2 cm und mehr geachtet werden. Außerdem ist es wichtig, dass das Melanom auch tief genug aus der Haut entfernt wird, um Überbleibsel weitestgehend ausschließen zu können.
Hat das Melanom schon in andere Organe oder Teile des Körpers gestreut, ist die Möglichkeit einer Heilung sehr gering. Dann kommen beispielsweise eine Chemo- und eine Strahlentherapie zum Einsatz. Diese können in der Regel ein Besserung aber keine Heilung mehr bewirken.
Bei der Microdermabrasion handelt es sich um eine spezielle Form der Hautabschleifung. Mit Hilfe der Microdermabrasion lassen sich Veränderungen im Hautbild entfernen. Beispielsweise können mittels der Microdermabrasion bestimmte Falten, Narben, Muttermale, Tätowierungen und Pigmentstörungen entfernt werden.
Insbesondere Veränderungen, die sich nur auf der Hautoberfläche befinden, lassen sich mit dieser Methode gut entfernen. Abhängig von der Größe des Behandlungsfeldes wird eine örtliche Betäubung oder sogar eine Vollnarkose eingesetzt. Bei kleineren Bereichen ist dies meist nicht notwendig. Ist die Behandlung lediglich oberflächlich, gibt es in der Regel keine Komplikationen. Bei tiefergehenden Behandlungen kann es unter Umständen zu deutlichen Rötungen und sogar zur Narbenbildung kommen.
Muttermale, fachsprachlich auch Pigmentnävi genannt, sind gutartige Wucherungen der Haut. Die sogenannten Nävuszellen, aus deren Wucherungen die Muttermale entstehen, enthalten einen bestimmten Hautfarbstoff, der zu der braunen bis manchmal sogar schwarzen Färbung der Muttermale führt. Einige Muttermale sind schon von Geburt an vorhanden, andere bilden sich mit zunehmendem Alter.
Das Erscheinungsbild ist von Muttermal zu Muttermal verschieden. Sie variieren in Form und Größe und können sowohl eben, erhaben als auch ein wenig nach innen geformt sein. Auch die Farbe der einzelnen Flecken kann von hautfarben bis hin zu dunkelbraun jeden Farbton annehmen. Sogar rötliche Muttermale sind unter Umständen möglich.
In der Regel sind Muttermale gutartig und müssen daher nicht entfernt werden. Manche werden aus kosmetischen Gründen auf Wunsch des Patienten entfernt. Es kann jedoch manchmal zu Veränderungen der Muttermale kommen, die zu einem Melanom führen könnten. Bei derartigen Fällen werden die betroffenen Muttermale meist chirurgisch entfernt, um kein Risiko einzugehen.
Bei der sogenannten Mycosis fungoides handelt es sich um eine spezielle Form der Krebserkrankung. Bei dieser Krebsart befallen weiße Blutkörperchen, die ursprünglich zum Immunsystem des menschlichen Körpers gehören, die Haut des betroffenen Patienten. Die Ausprägung der Krankheit ähnelt zunächst der einer Schuppenflechte, kann jedoch dann anhand des Blutbildes eindeutig als Mycosis fungoides erkannt werden.
Die Therapie der Mycosis fungoides hängt von dem jeweiligen Stadium der Erkrankung ab. Im Anfangsstadium kann die sogenannte PUVA-Lichttherapie eingesetzt werden. Dabei wird die Haut, die zuvor mit einem speziellen Medikament eingerieben wurde, mit UV-A-Licht bestrahlt. Ab dem zweiten Stadium der Erkrankung ist die PUVA-Therapie nicht mehr ausreichend. Dann müssen in der Regel noch begleitende Therapien zu der PUVA-Therapie hinzugefügt werden.
Weitere Behandlungsformen sind die Strahlentherapie und die Chemotherapie. Meist hat die Mycosis fungoides einen sehr langsamen Verlauf und die Heilungschancen stehen, wenn die Erkrankung rechtzeitig bzw. früh erkannt wird, in der Regel recht gut.
Liegt ein sogenannter Nagelpilz, fachsprachlich auch Nagelmykose genannt, vor, ist es zu einer Infektion der Nägel mit einem Pilz gekommen. Diese Infektion kann sowohl an den Finger- als auch an den Fußnägeln auftreten. Anfällig sind Patienten, die an Diabetes erkrankt sind, unter Durchblutungsstörungen leiden oder an der sogenannten Nagelpsoriasis, also an der Schuppenflechte im Nagelbereich erkrankt sind.
Behandelt wird eine Infektion mit dem Nagelpilz in der Regel so, dass der Nagel mit Hilfe von Cremes aufgeweicht wird, um ihn dann vom Finger ablösen zu können. Ist der Nagel schwer vom Pilz befallen, kann der Nagel auch mittels eines Erbiumlasers sofort vollständig entfernt werden. Nach der Entfernung des Nagels wird meist das Nagelbett sowie der neu wachsende Nagel mit Cremes und speziellen Nagellacken behandelt.
Eine Narbe entsteht in der Regel in Folge einer Verletzung oder einer Operation, bei der die Lederhaut verletzt wurde. Die Narbe kennzeichnet das Ende der Wundheilung und verändert sich in der Regel danach nur noch wenig. Obwohl sich die betroffene Stelle wieder verschließt, bleibt im Bereich des Narbengewebes minderwertiges Gewebe zurück. Die Haut kann sich an diesen Stellen also nicht mehr vollständig regenerieren.
Daher kann es auch, wenn die Belastung für das Gewebe zu hoch wird, zu sogenannten Narbenbrüchen kommen. Eine intensive Pflege der Narbe während der Heilungsphase kann sowohl das Erscheinungsbild als auch die Elastizität des Gewebes verbessern. Auch das Einsetzen von Ultraschallwellen und speziellen Cremes kann das Aussehen der Narbe positiv verändern. Allerdings kann die Bildung von Narben nicht verhindert werden.
Bei Neurodermitis handelt es sich um eine der häufigsten Hauterkrankungen. Diese Erkrankung zählt zu den sogenannten atopischen Erkrankungen. Das heißt, dass das Immunsystem heftig auf harmlose Umwelteinflüsse wie z.B. Pollen reagiert. Solche Stoffe werden auch Allergene genannt. Jedoch sind nicht nur Umwelteinflüsse mögliche Auslöser, sondern auch genetische sowie psychische Faktoren, so z.B. Stress, können die Entstehung begünstigen. Neurodermitis macht sich durch Juckreiz und schuppige, trockene Haut bemerkbar. Heilbar ist Neurodermitis bislang nicht, aber der Krankheitsverlauf kann durch Medikamente wie beispielsweise Kortisonsalben positiv beeinflusst werden.
Bei der Parapsoriasis handelt es sich um eine Erkrankung der Haut, die in ihrer Erscheinung der Psoriasis, also der Schuppenflechte sehr ähnlich ist. Therapiert wird die Parapsoriasis hauptsächlich mit der sogenannten PUVA-Therapie. Begleitend werden Cremes eingesetzt, um den Juckreiz und eventuell vorhandene Entzündungen zu lindern. Eine intensive Überwachung der Erkrankung ist sehr wichtig, da die Parapsoriasis im späteren Verlauf in eine Mycosis fungoides übergehen kann.
Bei der Phototherapie handelt es sich um eine spezielle Form der Lichttherapie. In erster Linie wird die Phototherapie bei Depressionen eingesetzt. Des Weiteren wird die Phototherapie auch bei physischen Erkrankungen wie der Schuppenflechte oder der Neurodermitis eingesetzt. Allerdings wird die Haut, zusätzlich zu dem Licht, mit einem Medikament eingerieben, das die betroffene Stelle lichtempfindlicher macht. Dann spricht man auch von der PUVA-Therapie.
Behandlungen, die auf Methoden wie beispielsweise Wärme-, UV-Licht-Behandlung oder auch Massage beruhen.
Pigmente sind die Substanzen in der Zelle des menschlichen Körpers, die insbesondere für die Farbgebung der Haut zuständig sind. Pigmente beeinflussen des Weiteren aber auch Oberflächenbildungen wie Haare, Federn oder Schuppen. Pigmente erfüllen mehrere Aufgaben. So sind sie neben dem Sauerstofftransport auch zuständig für die visuelle Wahrnehmung im Auge oder dienen als Schutz vor UV-Strahlung.
PUVA steht als Abkürzung für Psolaren plus UV-A. Psolaren ist ein in den ätherischen Ölen vorkommender Bestandteil diverser Pflanzen, der in der Bade-PUVA-Therapie mit dem langwelligen UV-Licht zur Behandlung von Neurodermitis beispielsweise kombiniert und verwendet wird.
Bei der Rosacea teleangiectatica, eigentlich Rosacea erythematosa-teleangiectatica, handelt es sich um einen Erkrankung der Haut. Bei dieser Form von Hautkrankheit verfärben sich die Nasolabialfalten (also Falten, die sich zwischen Nasenflügel und Mundwinkel befinden), die Wangen oder die Nase rötlich. Diese Verfärbung der Haut ist dauerhaft.
Die betroffenen Hautstellen reagieren wesentlich empfindlicher auf Umwelteinflüsse wie Kälte oder starken Wind. Diese Überempfindlichkeit macht sich in der Regel durch Brennen der Haut, starken Juckreiz und Hautstechen deutlich bemerkbar. Zur Therapie stehen etliche Möglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise kann man eine Rosacea teleangiectatica mittels eines Farbstofflasers oder mittels eines Neodym-YAG-Lasers behandeln, um eine Verbesserung des Haut- bzw. Erscheinungsbildes zu erreichen.
Der Rubinlaser zählt zu den ältesten Lasern, er wurde bereits 1960 entwickelt. Als Lichtquelle kommen Xenon-Blitzlampen zum Einsatz, da deren Licht besonders gut von dem Rubin absorbiert wird. Obgleich der Rubinlaser aus technischer Sicht bedeutungslos geworden ist (seine Effizienz ist relativ gering und die Lichtwellenlänge kann mittels anderer effizienterer Laser erreicht werden), kommt er im Rahmen der Dermatologie immer noch zum Einsatz.
Hierbei werden die hohe Pulsenergie und die gute Absorbtion der Laserwellenlänge von Melanin ausgenutzt. Somit ermöglicht der Rubinlaser Behandlungen von Altersflecken, das Entfernen von Sommersprossen und Tattoos oder auch eine Behandlung bei verstärkter Pigmentbildung.
Das Salicylpeeling eignet sich dank seiner starken Fettlöslichkeit zur Behandlung der Follikel und ist daher für unter Akne leidende Menschen hilfreich. Das Salicylpeeling hilft dabei, die Entzündungsreaktionen zu reduzieren. Um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen kann das Salicylpeeling zusammen mit dem Fruchtsäurepeeling angewandt werden.
Bei einer Schimmelpilzallergie handelt es sich um eine Überempfindlichkeit gegenüber den Sporen, die die Schimmelpilze abgeben. Schimmelpilze entstehen in der Regel durch übermäßige Feuchtigkeit in der Wohnung. Daher ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen einer Schimmelpilzallergie die Sanierung der Wohnräume und deren Befreiung von Schimmelpilzen. Symptome einer Schimmelpilzallergie sind unter anderem Augenjucken und -tränen, Husten und eine verstopfte Nase. Bei sehr starker Empfindlichkeit gegenüber den Schimmelpilzsporen kann es zu Atemnot, Asthma oder Migräne kommen.
Bei der Schuppenflechte (in der Fachsprache auch Psoriasis genannt) handelt es sich um eine häufig auftretende, nicht ansteckende Hauterkrankung, die Menschen in jedem Lebensalter ereilen kann. Die Ursache für Schuppenflechte ist eine Fehlsteuerung des Abwehrsystems. Dieses greift die Zellen der Oberhaut (Keratinozyten) an, welche sich daraufhin besonders stark vermehren.
Deswegen sind diese Hautstellen hinterher besonders dick und schuppig. Die Entstehung von Schuppenflechte ist sowohl genetisch, als auch durch Infektionen oder Medikamente bedingt. Heilbar ist die Schuppenflechte nicht, es gibt aber verschiedene Möglichkeiten der Beschwerdenlinderung. Das Spektrum reicht hier von Salben über physikalische Therapien bis hin zu Medikamenten, die das Immunsystem hemmen. Auch das Klima können sich betroffene Personen zunutze machen - Sonneneinstrahlung wirkt entzündungshemmend und unterdrückt die körpereigene Abwehr.
Sommersprossen sind Pigmentablagerungen und treten besonders nach Sonneneinstrahlung optisch hervor. Vor allem Menschen mit rötlichen oder blonden Haaren und einer sehr hellen Hautfarbe neigen dazu, Sommersprossen zu haben. Sommersprossen sind gutartige Veränderungen und müssen daher keinesfalls entfernt werden. Sie können aber, wenn eine kosmetische Beeinträchtigung vom Patienten reklamiert wird, mittels Laserbehandlungen oder mit Hilfe von hautaufhellenden Cremes entfernt werden.
Bei einer Sonnenallergie, auch polymorphe Lichtdermatose genannt, reagiert die Haut eines Menschen bei starker Sonneneinstrahlung mit starkem Juckreiz, brennenden Schmerzen und relativ starken Rötungen. Das Wichtigste bei einer Erkrankung mit der Sonnenallergie ist , sich vor UV-Strahlen gut zu schützen oder sie sogar vollständig zu meiden. Außerdem können spezielle Medikamente bei der Behandlung der Sonnenallergie eingesetzt werden. Ein guter Sonnenschutz kann, insbesondere bei hellhäutigen Menschen, vorbeugend wirken und vor einer Sonnenallergie schützen.
Ein Tattoo ist ein Bild, das mit einer speziellen Farbe mit Hilfe von Nadeln unter die Haut gebracht wird.
Bei einer Tierhaarallergie werden allergische Reaktionen durch Eiweiße, die sich unter anderem in den Haaren, in Hautschuppen oder im Speichel der Tiere befinden, ausgelöst. Typische Symptome bzw. Beschwerden einer derartigen Allergie sind vor allem juckende und tränende Augen, bis hin zu Bindehautentzündungen, Husten und starker Reiz in der Nase, der den betroffenen Menschen niesen lässt.
In manchen Fällen kommt es sogar zu allergischen Reaktionen im Bereich der Haut. Eine stark ausgeprägte Tierhaarallergie kann unter Umständen Asthma auslösen. Eine am häufigsten eingesetzte Behandlungsmethode ist die Hyposensibilisierung. Zudem können Medikamente verschrieben werden, die die verschiedenen Symptome der Tierhaarallergie lindern oder vollständig beseitigen können.
Bei der UVA1-Kaltlichttherapie handelt es sich um eine spezielle Behandlungsmethode, die besonders bei mittlerer bis schwerer Neurodermitis zum Einsatz kommen kann. Bedeutsam ist, dass diese Art der Therapie, im Gegensatz zu den restlichen Therapien, sogar während eines akuten Schubes angewendet werden kann. Auch bei der Psoriasis, also der Schuppenflechte kann die UVA1-Kaltlichttherapie eingesetzt werden.
UV-Strahlen sind für das menschliche Auge nicht mehr sichtbare, eletromagnetische Strahlungen. Sie werden beispielweise von der Sonne abgegeben. Bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden UV-Strahlen für medizinische Zwecke eingesetzt, beispielsweise zur Behandlung nicht heilender Wunden oder bei tuberkulösen Erkrankungen. Daher wurde der Schluss gezogen, dass UV-Strahlen eine keimtötende Wirkung haben.
Doch sind UV-Strahlen keineswegs ungefährlich, insbesondere die langwelligen UV-A-Strahlen können bis in die Lederhaut vordringen und unter Anderem Hautkrebs hervorrufen. UV-B-Strahlen bewirken eine Melaninbildung in der Oberhaut und sind somit für die Dunkelfärbung der Haut verantwortlich. Des Weiteren regt die UV-B-Strahlung die Vitamin D Produktion im Körper an, was wiederum vorbeugend gegen Krebs ist.
Der Ultraschall kann innerhalb der Medizin sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Unterstützung und Förderung der Selbstheilungsprozesse des Körpers eingesetzt werden. Im Rahmen der Behandlungen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann zum einen mit Hilfe des Ultraschallkopfes die betroffene Stelle direkt behandeln oder man kann mittels des Ultraschalls spezielle Nerven stimulieren, die zu dem betroffenen Bereich führen. Insbesondere bei Muskelschmerzen, Frakturen oder bei Narbenverklebungen kann eine Behandlung mit Hilfe eines Ultraschalls sinnvoll sein.
Eine Vene, zu deutsch auch Blutader genannt, transportiert das Blut zum Herzen. Innerhalb des Kreislaufs des Körpers transportieren die Venen dann sauerstoffarmes Blut zum Herzen hin, damit es dort wieder mit Sauerstoff angereichert werden kann. Die Venen gehören zu dem sogenannten Niederdrucksystem des Blutkreislaufs, weil innerhalb der Gefäße ein niedrigerer Druck herrscht als in Arterien zum Beispiel.
Venenklappen befinden sich im Inneren einer Vene. Sie bestehen aus einer Art Bindegewebe und sind halbmondförmig. In jeder Vene sind meist zwei von diesen Venenklappen gegenüber angeordnet und der freiliegende Rand am Ende der Venenklappe zeigt immer in Herzrichtung.
Am häufigsten kommen Venenklappen in Blutgefäßen vor, in denen das Blut entgegen der Schwerkraft transportiert werden muss, wie zum Beispiel in den Beinen. Sollte das Blut zurückfließen, wird es von den zwei halbmondförmigen Venenklappen erfasst und die Vene wird verschlossen. Der Vergleich mit einem sogenannten Rückschlagventil liegt bei dieser Konstruktion sehr nahe, da die Venenklappen dafür sorgen, dass das Blut nur in Herzrichtung fließen kann.
Neben Untersuchungen mit dem Dermatoskop, einer speziellen Lupe für Hautärzte, gehört die computergestützte digitale Video-Auflichtmikroskopie (kurz: Videodokumentation) mittlerweile zu den üblichen Untersuchungsmethoden. Der entscheidende Vorteil der Videodokumentation ist, dass Untersuchungsergebnisse über Veränderungen der Hautpigmente langfristig gespeichert und zu Vergleichszwecken bei Nachuntersuchungen wieder genutzt werden können.
Warzen sind zumeist gutartige Geschwulste in der oberen Hautschicht, die aus einer Infektion von bestimmten Viren hervorgehen. Warzen können mitunter sehr ansteckend sein und verbreiten sich per Kontakt- oder Schmierinfektion. Der Zeitraum zwischen Ansteckung und Bildung der Warze kann sich über Wochen bis hin zu Monaten erstrecken.
Wenn es dem Immunsystem des Körpers gelingt, die verursachenden Viren zu beseitigen, können sich Warzen ohne weitere Behandlung zurückbilden. Andernfalls bietet die Medizin eine Reihe an Möglichkeiten, Warzen zu bekämpfen.
Falls sie tief in das Gewebe eingedrungen sind, werden sie chirurgisch entfernt. Alternativ kann eine Warze auch vereist werden. Durch die starke Abkühlung stirbt die oberste Hautschicht ab und wird abgestoßen. Die nachwachsenden Hautschichten tragen die Warze dann nach und nach ab. Weitere Möglichkeiten sind, das befallene Gewebe mittels Stromstößen oder ätzenden Chemikalien zu zerstören.
Die Zornesfalte ist eine Falte, die sich im Gesichtsbereich befindet, nämlich genau zwischen den beiden Augenbrauen. Die Falte entsteht in der Regel durch eine ausgeprägte Mimik und stellt für viele Menschen, je nach dem wie tief und wie stark die Zornesfalte zu sehen ist, einen Schönheitsfehler dar. Daher ist die Zornesfalte eine beliebte Falte wenn es um das Unterspritzen von Falten geht.