
Im medizinischen Kontext bezieht sich das Wort akut auf eine Krankheit, die vollkommen unerwartet auftritt und in der Regel einen sehr schnellen aber ziemlich starken Verlauf aufweist.
Die Arthrose ist ein Gelenkverschleiß, der durch Übergewicht, angeborene Gelenkfehlstellung oder auch Knochenerkrankungen zustande kommen kann. An sich können jegliche Gelenke von arthrotischen Veränderungen beeinflusst werden, aber Statistiken ergaben, dass in Deutschland am häufigsten das Kniegelenk betroffen ist.
Die Ursachen für Arthrose können unterschiedlich sein, beispielsweise durch die Ablagerung diverser Säuren auf gesundem Knorpel, übermäßige Belastung und damit verbunden die mechanische Abnutzung, aber auch als Folge einer Verletzung oder sogar durch Einnahme bestimmter Arzneimittel.
Bei Asthma, eigentlich Asthma bronchiale, handelt es sich um eine chronische Erkrankung der Atemwege mit nachhaltig bestehender Überempfindlichkeit. Bei Menschen mit entsprechender Veranlagung kann Asthma zu einer Verengung der Atemwege führen, was durch vermehrte Schleimproduktion, eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Schwellungen der Schleimhaut in den Bronchien verursacht wird. Diese Verengung ist durch korrekte Behandlung allerdings reversibel, kann also zurückgebildet werden.
Als Bewegungsapparat wird umfassend die Gesamtheit von Knochen, Sehnen und Muskeln bezeichnet, die den Körper in seiner Form halten und ihm Stabilität verleihen. Dennoch bleibt er dabei flexibel und kann gezielt bewegt werden. Alle diese Bestandteile spielen dabei jeweils eine entscheidende Rolle.
Während das Skelett (also der gesamte Knochenverbund) für die Formgebung zuständig ist, haben die Muskeln die Aufgabe, das Skelett in Bewegung zu bringen. Dies geschieht über die Sehnen, die sowohl mit den Knochen, als auch den Muskeln verbunden sind. Sie können als Leiter der von den Muskeln ausgeübten Kräfte angesehen werden.
Falsche Bewegungen im Alltag können unter Umständen Blockaden im Gelenk- und Wirbelsäulenbereich verursachen. Diese Blockaden können zu einer deutlichen Eingrenzung der Beweglichkeit der betroffenen Person führen. In vielen Fällen lösen sich die Blockaden bei alltäglichen Bewegungen wieder auf und die betroffene Person kann sich wie gewohnt bewegen. Einige Formen von speziellen Blockaden werden häufig auch als auslösender Grund für eine chronische Erkrankung interpretiert. Empirische Daten dazu gibt es allerdings noch nicht.
Eine Bronchitis ist eine entweder akute oder auch chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut. Auslöser können Viren oder auch Bakterien sein, letzteres ist aber eher selten. Eine Bronchitis macht sich für gewöhnlich durch u.A. schmerzhaften Reizhusten sowie Kopf- und Gliederschmerzen bemerkbar.
Zur Behandlung werden meist hustenstillende Medikamente verabreicht und dem Patienten sofern zutreffend absolutes Rauchverbot erteilt.
Innerhalb der Medizin wird eine Krankheit als chronisch bezeichnet wenn sie nur langsam entsteht oder wenn es sich um eine relativ lang anhaltende Krankheit handelt. Fest definiert ist jedenfalls, dass die Erkrankung mindestens vier Wochen andauern muss, um als chronisch eingestuft werden zu können. Zu beachten ist, dass eine chronische Erkrankung durchaus akute Elemente beinhalten kann. Bei manchen chronischen Erkrankungen kommt es zu schubartigen Anfällen, wie beispielsweise bei einer Erkrankung an Epilepsie.
Menschen, die unter Depressionen leiden, sind seelisch niedergeschlagen. Zur Behandlung bei Depressionen kommt meist die Psychotherapie zum Einsatz. Alternativ oder zusätzlich werden Antidepressiva verabreicht. Dabei handelt es sich Wirkstoffe, die zur Stimmungsaufhellung genutzt werden. Da diese aber Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, Nervensystem und Sexualität haben können, werden sie oft nur in Extremfällen eingesetzt. Beispielsweise dann, wenn sie bei besonders schweren Depressionen, es im Rahmen einer Psychotherapie überhaupt erst möglich machen, dass ein Patient ansprechbar ist.
Ein zentraler Begriff der indischen Heilkunst Ayurveda, der die drei Lebensenergien Vata, Pitta Kapha bezeichnet, die dem Menschen Konstitution und geistige Stärke verleihen. Bei der Geburt hat der Mensch eine "ausgewogene Mischung" der drei Doshas. Erst im Laufe der Zeit kann das anfängliche Gleichgewicht durch diverse Umstände verfallen (falsche Ernährung, schlechte Angewohnheiten usw.). Ab diesem Moment ist der betroffene Mensch in einem krankmachenden Zustand und besonders anfällig.
Als Drogen werden Wirkstoffe bezeichnet, die Funktionen und das Bewusstsein eines Organismus verändern können. In der Alltagssprache beschreibt der Begriff Droge alle Wirkstoffe, die einen Rauschzustand hervorrufen und den betroffenen Menschen abhängig machen. Unter Rausch ist ist ein Zustand zu verstehen, bei dem Bewusstsein, Wahrnehmung sowie kognitive (also geistige) Fähigkeiten, wie zum Beispiel Orientierung, Aufmerksamkeit, Vorstellung usw., gestört sind.
Zu den weltweit verbreitetsten Drogen zählen Koffein, was u.A. in Kaffee enthalten ist, Nikotin in Tabak oder auch Alkohol, wobei durch die letzten beiden die meisten Tode zustande kommen.
Die Elektrische Impulse werden mittels eines medizinischen Geräts in Form von schwachen elektrischen Stromstößen an die Nerven geleitet, um die Schmerzsignale zu überlagern.
Unter Entschlackung fallen in der Alternativmedizin verschiedene Maßnahmen, die den Körper dabei unterstützen oder dazu anregen sollen, ganz gezielt Giftstoffe und schädliche Stoffwechselprodukte auszuscheiden. Viele der angewandten Verfahren werden von der Medizin nicht anerkannt, da die Wirkungen wissenschaftlich nicht belegbar sind.
Ein Extrakt ist die gezielte Herausfilterung eines Wirkstoffs beispielsweise aus einer Pflanze. Bei flüssigen Extrakten wird auch von Tinktur gesprochen. Zähflüssige Extrakte werden Spissum-Extrakt genannt. Sinn einer Extraktion ist es, Bestandteile eines Ganzen (z.B. nur bestimmte Wirkstoffe einer Pflanze, die ansonsten stark giftig wäre) zu erhalten, um sie für medizinische Zwecke einzusetzen.
Ein Herzschrittmacher ist ein medizinisches Gerät, was den Herzmuskel durch elektrische Stöße zum Zusammenziehen bringt. Gab es in der Anfangszeit noch einige Probleme, so sind Herzschrittmacher mittlerweile technisch so stark verbessert worden, dass sie eine medikamentöse Behandlung bei Herzrythmusstörungen sogut wie überflüssig gemacht haben.
Die Haltbarkeit der Geräte liegt für gewöhnlich bei 5 bis 12 Jahren, kann in Einzelfällen aber auch deutlich darüber liegen. Der Durchschnitt liegt bei rund 8 Jahren. Falls ein Herzschrittmacher keine zuverlässige Funktion mehr aufweist, kann er in einem minimalen, operativen Eingriff getauscht werden und dank genormter Bauelemente gibt es beim Tausch auch keine Komplikationen mehr.
Als Hyperaktivität wird ein unkontrolliertes, übermäßig aktives Verhalten bezeichnet. Hyperaktivität kann ein Symptom für diverse psychische Störungen wie beispielsweise Autismus oder Depression sein, aber auch für körperliche (in der Fachsprache auch somatische genannt) Störungen.
Das Immunsystem ist ein Abwehrsystem, was alle höheren Lebewesen besitzen. Zu seinen Aufgaben zählt unter Anderem das Bekämpfen von Mikroorganismen, die in den Körper eingedrungen sind, das Entfernen fremdartiger Substanzen, aber auch das Zerstören von körpereigenen Zellen, die aufgrund fehlerhafter Funktion keinen Nutzen mehr haben.
Das Immunsystem ist also von ganz grundlegender Bedeutung für die Unversehrtheit von Lebewesen, da sie permanent Umwelteinflüssen ausgesetzt sind. Wirbeltiere besitzen sogar eine sogenannte adaptive Immunabwehr, dank derer sich das Immunsystem neuen Krankheitserregern anpassen kann.
Die Infektanfälligkeit bedeutet, dass betroffene Menschen wegen eines geschwächten Immunsystems besonders anfällig für Ansteckungen sind. Die Infektanfälligkeit kann auf zwei Arten der Immunschwäche beruhen.
Einerseits die sogenannte echte Immunschwäche, die aufgrund eines angeborenen Antikörpermangels, aber auch durch Leukämie oder AIDS zustande kommt. Andererseits gibt es die scheinbare Immunschwäche, die erheblich häufiger auftritt. Hierbei kann weder ein Mangel an Antikörpern, noch an weißen Blutkörperchen festgestellt werden. Das Gegenteil ist der Fall, das Immunsystem ist überaktiv, wie es sonst bei Allergien der Fall ist. Als Auslöser werden übermäßiger Stress und Nervosität vermutet.
Inhalation bezeichnet die Aufnahme von pflanzlichen Wirkstoffen in verdampfter oder geräucherter Form. Diese gasförmigen Wirkstoffe werden eingeatmet und entfalten dann ihre Wirkung. Inhalation findet insbesondere bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen Anwendung.
Wichtig bei der Behandlung durch Inhalation ist, dass die Wirkstoffe, um den gewünschten Effekt zu haben, in der richtigen Partikelgröße sein müssen. So können Dampftröpfchen durch ihre Größe von mehr als 30 µm (Mikrometern)nicht weiter als bis in die Luftröhre gelangen. Deutlich kleinere Tröpfchen gelangen sogar bis in die Lungenbläschen.
Die Kältekammer kommt im Rahmen der Kryotherapie zum Einsatz. Es handelt sich dabei um einen Raum, in dem der Patient für wenige Minuten einer Temperatur von ca. -110 °C ausgesetzt wird.
Diese Abkühlung beeinflusst den Stoffwechsel auf Zellebene und wird insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt. Außerdem wirkt die kalte Luft schmerzdämpfend und ermöglicht eine anschließende Bewegungstherapie.
Lokalisieren bedeutet, den genauen Ort der Erkrankung ausfindig machen (sofern möglich).
Das Lymphsystem ist ein Teil des Immunsystems. Des weiteren spielt es aber auch eine entscheidende Rolle beim Flüssigkeitstransport und steht in Beziehung mit dem Blutkreislauf. Es verbreitet Lymphozyten im Blut, diese umfassen die B- und T-, sowie die sogenannten Killerzellen.
Die B-Zellen beginnen bei Kontakt mit einem Fremdkörper Antikörper zu bilden. T-Zellen reagieren nur auf Fremdkörper, wenn diese sich durch ihre Proteinkennzeichnung von den körpereigenen Zellen unterscheiden. Die natürlichen Killerzellen sind in der Lage, durch ihre speziellen Rezeptoren abnormale Zellen (z.B. Tumorzellen) zu erkennen und abzutöten.
Ein Lymphödem ist eine fühl- und sichtbare Flüssigkeitsansammlung im organdurchziehenden Bindegewebszwischenraum. Ursache hierfür ist eine mechanisch eingeschränkte Funktionsfähigkeit des Lymphsystems. Daher kann die Flüssigkeit in den Zwischenräumen nicht mehr in ausreichender Menge abtransportiert werden. Um die überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, kommt gewöhnlich die Lymphdrainage zum Einsatz.
Meditation ist eine, insbesondere in östlichen Kulturen durchgeführte, Konzentrationsübung mit dem Ziel, den Geist zu beruhigen. Meditation wird oft auch mit bestimmten Bewegungen, Körperhaltungen oder Atemtechniken unterstützt.
Auch bei Kampfkünsten spielt Meditation eine große Rolle, da die Bewegungen oft nur unter Konzentration effektiv ausgeführt werden können.
Bei den Menstruationsbeschwerden handelt es sich um Schmerzen, die bei der Menstruation, einer regelmäßig wiederkehrenden Blutung aus der Gebärmutter bei Frauen, auftreten. Die Schmerzen können mitunter so heftig werden, dass die Betroffenen in diesem Fall sogar zeitweise arbeitsunfähig sind.
Vor allem junge oder besonders schlanke Frauen haben bei ihrer ersten Menstruation krampfartige Schmerzen im Unterleib, Kopfschmerzen und klagen über Unwohlsein.
In der Traditionellen chinesischen Medizin werden Meridiane als die Kanäle angesehen, in denen das Qi (die Lebensenergie) fließt. Es gibt 12 Hauptmeridiane, wobei jeder Meridian für ein bestimmtes Organ oder auch ein ganzes Organsystem im Körper bestimmt ist. Auf der Idee solcher Meridiane aufbauend kommen auch die Akupunkturpunkte zustande.
Migräne zählt zu den neurologischen Erkrankungen, also zu denen, die das Nervensystem betreffen. Es handelt sich dabei um pulsierende, halbseitige Kopfschmerzen, von denen Frauen in der Regel häufiger betroffen sind, als Männer.
Zusätzlich auftretende Symptome von Migräne können Übelkeit, Erbrechen, in extremen Fällen sogar auch motorische oder Wahrnehmungsstörungen sein. Diese können sich in Form von unscharfen Bildern, der Wahrnehmung zusätzlicher, nicht vorhandener Strukturen oder gar einem einseitigen Sehverlust bemerkbar machen.
Diese Phänomene sind nicht schädlich für das Hirngewebe und für gewöhnlich nach spätestens 60 Minuten wieder abgeklungen.
Monoterpene sind eine Untergruppe der sogenannten Terpene. Dabei handelt es sich um chemische Verbindungen, die in ätherischen Ölen vorkommen und ihnen ihren aromatischen Geruch verleihen. Monoterpene sind sowohl aus biologischer, als auch aus pharmakologischer Sicht interessant, allerdings bislang nur spärlich erforscht. Sie können als Insektizide verwendet werden (genaugenommen als Lockmittel für Fallen) und wirken antimikrobiell.
Bei Neurodermitis handelt es sich um eine chronische, bislang nicht heilbare, aber auch nicht ansteckende Hauterkrankung. Typische Symptome sind rote, schuppende und gelegentlich auch nässende Stellen auf der Haut und kann von starkem Juckreiz begleitet werden.
Obgleich Neurodermitis nicht heilbar ist, so gibt es doch Methoden zur Behandlung, um die Krankheit etwas zu lindern, beispielsweise die Anwendung entzündungshemmender Wirkstoffe.
Die Psychosomatik betrachtet die Entstehung von Krankheiten in Zusammenhang mit äußeren Einflüssen und dem seelischen Befinden des Patienten. So können starke Emotionen oder Konflikte, die den Patienten bewegen, die Gesundheit des Patienten stark beeinflussen. In der Regel hat der Mensch eine körperliche bzw. gesundheitliche Schwachstelle, die auf Krankheiten anfällig reagieren. Mit genau diesen Dingen beschäftigt sich die Psychosomatik.
Rheumatische Erkrankungen, kurz Rheuma, machen sich durch reißend-ziehende Schmerzen im Bewegungsapparat bemerkbar. Oftmals büßen betroffene Menschen einen Teil ihrer Mobilität an den betroffenen Stellen ein. Bei vielen der rheumatischen Erkrankungen ist eine Störung des Immunsystems die Ursache. Zur Behandlung werden entzündungshemmende und schmerzstillennde Medikamente verabreicht.
Allgemein ist Simulation ist eine Vorgehensweise, um einen reellen Sachverhalt unter realitätsnahen Bedingungen nachzustellen. In diesem Fall werden Nervenreize künstlich erzeugt, um sie den echten nachzuempfinden.
Eine Stimulation (oder auch Reiz), ist eine Einwirkung auf eine Sinneszelle. Durch eine übermäßige Veränderung des Potentials der Zellmembran wird das Aktionspotential ausgelöst - eine kurzzeitige Veränderung des Membranpotentials, mit dem Ziel Reize an andere erregbare Zellen weiterzuleiten.
Als Symptome werden Anzeichen beschrieben, anhand derer bereits erste Schätzungen und Eingrenzungen einer Erkrankung oder Verletzung gemacht werden können. Wichtig ist, dass die Patienten ihrem Arzt alle Auffälligkeiten oder Beschwerden (also Symptome) detailliert nennen, damit der behandelnde Arzt sich aus der Gesamtheit aller genannten Symptome ein möglichst präzises klinisches Bild machen kann. Dies ist ein wichtiger Teil einer Diagnose.
Eine Tinktur ist die flüssige Form eines Extraktes. Das zu extrahierende Material kann dabei pflanzlichen oder auch tierischen Ursprungs sein und wird unter Anwendung von Alkohol bearbeitet.
Als Tinnitus wird das Wahrnehmen (hier hören) von Geräuschen beschrieben, die meist keine äußere Quelle haben und von anderen Personen dann oft deshalb nicht wahrgenommen wird. Ein Tinnitus kann dabei zusätzlich zum Schall ein- oder beidseitig wahrgenommen werden und auf eine Störung der Hörfunktion zurückzuführen. Die Art der Geräusche ist vielfältig, sie werden beispielsweise als Brummen, Pfeifen, Knacken oder Rauschen beschrieben. Oft ist ein Tinnitus ein Anzeichen für eine Entzündung oder Erkrankung, nicht aber eine eigene Erkrankung.
Toleranz beschreibt das Dulden fremder Überzeugungen oder Handlungsweisen und meint häufig die Gleichberechtigung von unterschiedlichen Individuen. Intoleranz ist das genaue Gegenstück und beschreibt das Nichtdulden andersdenkender Individuen.
Tumoren sind neugebildetes, verändertes Körpergewebe, das durch fehlerhaftes Zellwachstum entsteht. Sie können dabei an einer einzelnen oder auch gleich an mehreren Stellen auftreten. Tumoren sind nicht grundsätzlich bösartige Gewebsveränderungen.
Entscheidend ist hierbei, ob durch die Neubildung die Funktion eines vorhandenen Organs beeinträchtigt, oder dieses sogar in seiner ursprügnlichen Form zerstört wird und damit der Gesamtorganismus negativ beeinflusst wird. Im Extremfall bis zum Tod. Die gutartigen Tumoren hingegen beeinflussen den Körper kaum und wachsen i.d.R. langsam, sie können aber unter Umständen zu bösartigen mutieren.
Ein Vakuum beschreibt einen weitestgehend luftleeren Raum. Bei einem vermeintlich luftleer gepumpten Gefäß ist statt Vakuum, von vermindertem Druck die Rede, da hier lediglich der innere Druck des Gefäßes niedriger ist, als der das Gefäß umgebende, atmosphärische Druck.
Aus biologischer Sicht ist ein Vakuum kein geeigneter Lebensraum für Lebewesen, da sie auf Materie angewiesen sind. Dennoch sind viele einfach gebaute Lebewesen (z.B. Bakterien) im Stande eine gewisse Zeit lang in einem Vakuum zu überleben.
Yin und Yang beschreibt das Prinzip der Gegensätze, die es in Einklang zu bringen gilt. Die Begriffe kommen aus dem asiatische Raum, genauer: der chinesischen Philosophie und spielen dort schon seit über 2.000 Jahren eine ganz zentrale Rolle. Der Übergang zwischen Yin und Yang ist nicht klar definiert, sondern weich fließend.
In der Biologie beschreibt eine Zelle den Grundbaustein aller Lebewesen. Die kleinsten Lebewesen stellen die Einzeller dar. Der Mensch gehört zu den sogenannten Vielzellern, besteht also aus mehreren Zellen mit jeweils spezialisierten Zellen. In der Zahl sind es etwa 220 verschiedene Zelltypen.
Die Größe von Zellen kann je nach Lebewesen sehr weit voneinander abweichen. Haben Zellen für gewöhnlich einen Durchmesser von 1 bis 30 µm (Mikrometern), so fallen die Eizellen bei Menschen mit 110 bis 140 µm als die größten Zellen aus (bei Straußen sogar bis über 7 cm!). Damit die Zellen geschützt sind, werden sie von einer Zellmembran umgeben.
Die Zellmembran ist eine Trennschicht, die die Zelle eines Lebewesens umgibt und ihr Stabilität gewährt. Die Zellmembran ist von einer sogenannten Doppellipidschicht umgeben, die einerseits sehr flexibel, aber auf der anderen Seite mechanisch nur schwer beschädigt werden können. In und an den Zellmembranen befinden sich diverse Proteine. Besondere Bedeutung haben die Tunnelproteine, die für den Austausch von Ionen verantwortlich sind (z.T. lebenswichtige Spurenelemte wie z.B. Calcium).